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1749
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Am 28. August wird Johann Wolfgang von Goethe in
einer angesehenen Patrizierfamilie als Sohn von Johann Caspar Goethe
und Katharina Elisabeth Textor in Frankfurt am Main geboren.
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1759
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Während des Siebenjährigen Krieges ist Frankfurt
von den Franzosen besetzt, und der junge Goethe kommt früh
mit dem französischen Theater in Berührung. Er dichtet von Jugend
auf.
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1765-1768
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Er ist Student an der Universität Leipzig.
Es entstehen Laune der Verliebten und Annette.
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1768-1770
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Er lebt wiederum in Frankfurt.
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1770
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Er kommt nach Strassburg, und lernt dort Friederike
Brion kennen. Ferner erhält er seine Zulassung als Anwalt.
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1772
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Er arbeitet eine Weile als Anwalt in Frankfurt und
beteiligt sich an den Frankfurter Gelehrte Anzeigen.
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1773
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Er unternimmt einige Reisen, schreibt verschiedene
Gedichte (Clavigo) und beginnt mit Werther.
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1775
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Verlobung mit Lili Schoenemann, die er im Oktober
nach einer Reise in die Schweiz auflöst.
Einer Einladung des Herzogs Carl August folgend, geht er im November
nach Weimar. Von diesem erhält er das Gartenhaus und auch sonst
finanzielle Unterstützung.
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1778
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Gemeinsam reisen Goethe und Carl August nach Berlin.
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1779
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Goethe wird zum Geheimrat ernannt und
ist für das Strassenbauwesen zuständig.
Iphigenie in Prosa, die 1781 im Liebhabertheater aufgeführt
wird. |
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1782
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Tod seines Vaters im Alter von 71 Jahren.
Goethe wird geadelt und übernimmt die Finanzverwaltung des Herzogs.
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1784
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Goethe findet den Zwischenkieferknochen
beim Menschen. |
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1786-1788
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Er unternimmt eine Reise nach Karlsbad
mit Frau von Stein.
Reise nach Italien, wo er neue Schriften beginnt und Kunststudien
aufnimmt.
Iphigenie in Versen, Tasso, Egmont.
Er lernt Christiane Vulpius kennen. |
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1789
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Geburt seines Sohnes im Dezember, der
als einziges seiner fünf Kinder am Leben blieb. |
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1790
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Venezianische Epigramme.
Studien der Anatomie, Botanik und Optik . |
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1792
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Im ersten Koalitionskrieg muss Goethe mit dem Herzog nach Frankreich.
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1794
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Beginn der engen Zusammenarbeit mit
Friedrich Schiller, dem es gelingt, ihn für die Mitarbeit an den Horen
zu gewinnen. |
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1797
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Balladen und Wiederaufnahme der Arbeit
an Faust. Zudem unternimmt er eine weitere Reise in die Schweiz.
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1799
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Lehrgedicht Die Metamorphose der
Pflanzen.
Goethe beschäftigt sich auch mit der Entwicklung eines Spätklassizismus
und plant die erste seiner Zeitschriften (die Prophyläen).
Durch Schiller lernt er dessen Verleger Cotta kennen. |
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1805
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Tod seines Freundes Schiller.
Goethe hat ernsthafte gesundheitliche Probleme. |
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1806
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Er heiratet Christiane Vulpius.
Nach der Schlacht bei Jena am 14. Oktober, wird Weimar von den Franzosen
besetzt.
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| 1808 |
Bei einem Kongress in Erfurt
trifft Goethe Napoleon Bonaparte. Erscheinen des Faust 1. Teil
sowie der ersten Sammlung seiner Werke in dreizehn Bänden.
Seine Mutter stirbt. |
| 1809 |
Wahlwanderschaften.
Vorbereitung seiner Memoiren. |
| 1812 |
Begegnung mit Beethoven und
der Kaiserin Ludovica von Österreich. |
| 1813 |
Schlacht bei Leipzig, Napoleons
Abdankung und Exilierung nach Elba. |
| 1814 |
Reise ins Rhein-Main-Gebiet,
wo er Marianna von Willemer trifft.
Des Epimenides Erwachen. |
| 1815 |
Goethe ist nunmehr Staatsminister
und reist gemeinsam mit dem Freiherrn von Stein nach Köln.
Die zweite Sammlung seiner Werke (1815-1819) erscheint in zwanzig
Bänden. |
| 1816 |
Tod seiner Frau Christiane. |
| 1817 |
Er gibt den Vorsitz des Hoftheaters
auf.
Goethes Sohn heiratet Ottilie von Pogwisch, von der er drei Enkel
bekommen wird.
Herausgabe der Zeitschriften Kunst und Altertum sowie Naturwissenschaft. |
| 1821 |
Goethe schreibt den ersten
Teil von Wilhelm Meisters Wanderjahren. |
| 1823 |
Er trifft Ulrike von Levetzow
in Marienbad. Marienbader Elegie. |
| 1826 |
Die letzte, lang ersehnte
Werkesammlung (1826-1831) erscheint in vierzig Bänden, darin ist der
zweite Teil des Faust enthalten. |
| 1830 |
Tod seines Sohnes in Rom.
Revolution in Frankreich im Juli. |
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1832
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Goethe stirbt am 22. März
in Weimar. |