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1840
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Geburt von Emile Zola am 2. April in Paris. Er ist
der Sohn von François Zola, einem Italiener und Ingenieur
für öffentliche Bauarbeiten, und von Emilie Aubert.
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1843
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Die Familie Zola zieht nach Aix en Provence.
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1847
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Tod des Vaters von Emile Zola, woraufhin seine Familie
in arge finanzielle Schwierigkeiten gerät.
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1852
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Oberschule bis 1857. Emile Zola befreundet sich
mit Paul Cézanne.
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1858
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Die Familie Zola kehrt nach Paris zurück, um
sich dort erneut niederzulassen.
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1859
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Emile Zola fällt bei dem Abitur am Lycée
Saint-Louis durch. Er gibt seine Studien auf und lernt daraufhin
ein Künstlerleben, welches manchmal schwierig ist, kennen.
Er liest viel und beginnt, Märchen und Gedichte zu schreiben.
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1862
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Er findet eine Anstellung bei Hachette. Dort bleibt
er vier Jahre lang und wird bald Werbeleiter. Er veröffentlicht
seine ersten Chroniken in der Presse.
Er erhält die französische Staatsbürgerschaft.
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1864
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Er veröffentlicht eine Sammlung von Novellen:
Les Contes à Ninon.
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1865
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Er veröffentlicht seinen ersten Roman, der autobiographisch
inspiriert ist: La Confession de Claude.
Er lernt Gabrielle-Alexandrine Meley kennen, die er 1870 heiraten
wird.
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1866
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> Emile Zola verlässt die Firma Hachette und wird
Literaturchronist bei der Zeitschrift l'Evénement. Er
schreibt ausserdem Artikel über die Malerei. Er verteidigt aus
Überzeugung Manet und die Maler, die man bald darauf Impressionisten
nennen wird, im Gegensatz zu den akademischen Malern. |
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1867
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Erscheinen von Thérese Raquin. |
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1868
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Erscheinen von Madeleine Férat.
Il imagine le cycle de Rougon Macquart, von dem zwanzig Bände
vorgesehen sind. Er vertraut diesen Plan seinem Verleger, Lacroix,
an.
Er schreibt immer heftigere Artikel für Zeitungen, die dem Kaiserreich
widersonnen sind. |
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1870
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Erscheinen des ersten Titels von Rougon-Macquart:
La Fortune de Rougon im Le Siècle. Dank des Endes des zweiten
Kaisereichs kommt er rechtlichen Nachspielen davon.
Er heiratet Alexandrine Méley.
Abreise nach Bordeaux, wo er in der Delegation der provisorischen
Regierung arbeitet. |
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1871
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>Rückkehr nach Paris und Erscheinen von La
Curée. |
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1872
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>Er freundet sich mit Flaubert und Alphonse Daudet
an. Da sein Verleger Lacroix bankrott gegangen ist, schliesst Emile
Zola einen Vertrag mit einem neuen Verleger, Georges Charpentier,
ab. |
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1873
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>Zusammenkunft mit Maupassant und Mallarmé.
Thérese Raquin wird im Theater aufgeführt.
Ventre de Paris erscheint.
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1874
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Veröffentlichung von La Conquête de Plassans.
Er wohnt der ersten impressionistischen Ausstellung bei Nadar bei.
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1875
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Erscheinen von La Faute del'abbé Mouret.
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1876
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Erscheinen von Son Excellence Eugène Rougon.
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1877
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Erscheinen von Der Knüppel. Zola wird berühmt.
Sein Erfolg ermöglicht es ihm, die Villa von Medan zu kaufen.
Dort wird er bis zum Jahr 1902 einige Monate pro Jahr verbringen.
Er wird Leiter des Kreises der Naturalisten. |
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1878
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>Erscheinen von Une page d'amour.
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1880
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> Erscheinen von Nana. Dieser Roman, der vom
Aufstieg und Fall einer Edelprostituierten erzählt, hat einen
grossen Erfolg, verursacht aber auch einen grossen Skandal.
Im April erscheinen die Abende von Médan, eine gemeinsame
Sammlung von Märchen und Novellen, die von Emile Zola und seinen
in Médan eingeladenen Freunden geschrieben sind.
Tod seiner Mutter |
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1882
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Erscheinen von Der Kochtopf und Kapitän
Burle. |
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1883
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Erscheinen von Au Bonheur des dames. |
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1884
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Erscheinen von Naïs Micoulin und Die
Freude am Leben. |
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1885
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Erscheinen von Germinal. |
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1886
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Erscheinen von Das Werk. Cézanne
erkennt sich in den Charakerzügen der Hauptfigur wieder, was
den Bruch zwischen beiden Männern zur Folge hat. |
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1887
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Erscheinen von Die Erde. |
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1888
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Erscheinen von Der Traum.
Emile Zola hat eine Affäre mit Jeanne Rozerot, einer zwanzigjährigen
Wäscherin, die von seiner Frau angestellt wurde. Er führt
ein Doppelleben zwischen seiner Gattin und dieser jungen Frau. Er
bekommt zwei Kinder mit Jeanne Rozerot: Denise (1889) und Jacques
(1891) |
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1890
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Erscheinen von La Bête humaine.
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1891
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Erscheinen von Das Geld, einem Roman,
dessen Stoff die Börse und das Glücksspiel sind. |
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1892
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Erscheinen von Der Zusammenbruch, der
an die Niederlage von 1870 erinnert.
Zola wird zum Vorsitzenden der Gesellschaft der Literaten (Société
des Gens des Lettres) ernannt. |
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1893
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Erscheinen von Doktor Pascal, dem letzten Band
von Rougon-Macquart. |
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1894
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Neue Romanreihe: Er schreibt die Reihe der Drei
Städte, deren erster Band Lourdes erscheint.
Der Dreyfus-Prozess: Verurteilung des Kapitäns Dreifus zur Aberkennung
seiner militärischen Ehren und zur Deportierung nach Guyana.
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| 1896 |
Erscheinen des zweiten Bandes der Drei Städte:
Rom. |
| 1897 |
Emile Zola beginnt, für den Kapitän Dreyfus
Partei zu ergreifen. |
| 1898 |
Erscheinen des dritten Bandes der Drei Städte:
Paris
Die Dreyfus-Affäre: Von der Unschuld des Kapitäns Dreyfus
überzeugt, veröffentlicht Emile Zola in der Aurora
am 13. Januar einen Brief an den Präsidenten Felix Faure, der
mit Ich klage an tituliert ist. Dieser Artikel findet starken
Anklang. Frankreich teilt sich in zwei feindsehlige Felder: Die "dreyfusards"
und die "anti-dreyfusards".
Der Kriegsminister hängt Emile Zola einen Prozess an. Er wird
zur Zahlung von 3000 Francs Strafe und einem Jahr Haft verurteilt.
Am 18. Juli wandert er nach London aus. |
| 1899 |
Revision seines Prozesses: Emile Zola kehrt nach Frankreich
zurück.
Erscheinen von Fruchtbarkeit, dem ersten Roman einer neuen
Reihe: Die Vier Evangelien. |
| 1900 |
Erscheinen von Arbeit, dem zweiten Roman der
Vier Evangelien. |
| 1901 |
La Vérité en marche, eine Sammlung
von Artikeln über die Dreyfus-Affäre. |
| 1902 |
Emile Zola stirbt am 29. September in Paris, erstickt
unter seltsamen Umständen : Unfall, kriminelle Handlungen?
Am 5. Oktober wird Emile Zola auf dem Friedhof von Montmartre unter
Begleitung einer gewaltigen Menschenmenge beigesetzt. |
| 1903 |
Als Nachlass erscheint Die Wahrheit, der dritte
Roman der Vier Evangelien. Die Tetralogie bleibt unvollendet
(Gerechtigkeit wurde nicht geschrieben). |
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1908
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Die Asche von Emile Zola wird ins Pantheon überführt.
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