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de soutiens d'acteurs industriels et institutionnels, du monde de l'entreprise
et d'étudiants.
Des étudiants, des acteurs des entreprises travaillent sur des
projets et des réalisations comme le portail VoltaireOnline.

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de Commerce et d'Industrie ou dans les entreprises membres de l'association
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Agissons efficacement ensemble pour nous enrichir et construire notre
Europe du quoditien !!!
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UN FILM A
VOIR : recommandé par VoltaireOnline

Sortie en France : Edukators Février 2005
Sortie en Autriche : Die fetten Jahre sind vorbei ab. 3. Dezember im Kino
DIE FETTEN JAHRE SIND VORBEI / EDUKATORS :

L'équipe :
Regie: Hans Weingartner. Drehbuch: Katharina Held, Hans Weingartner. Kamera:
Daniela Knapp, Matthias Schellenberg. Schnitt: Dirk Oetelshoven, Andreas
Wodraschke. Musik: Andreas Wodraschke. Ton: Stefan Soltau. Ausstattung:
Christian Goldbeck. Kostüm: Silvia Pernegger. Produktion: Y3 Film,
coop99. Produzenten: Hans Weingartner, Antonin Svoboda. Mit: Daniel Brühl,
Julia Jentsch, Stipe Erceg, Burghart Klaußner, Peer Martiny, Petra
Zieser, Laura Schmidt, Hanns Zischler, Sylvia Haider, Sebastian Butz,
u. a. Deutschland/Österreich 2004, 124 Minuten, Farbe, 35 mm/1 :
1,85/Dolby SRD
Interview
de Hans Weingartner -metteur en scène- :
" Ich war Punk als Punk schon vorbei war, ich war Hausbesetzer als
es damit schon zu Ende ging. Ich glaube wir leben in einer Zeit, in der
viele junge Menschen den Wunsch nach politischer Veränderung in sich
tragen, aber nicht wissen, wie sie ihm zum Durchbruch verhelfen sollen.
Es fehlen die Reibungsflächen und es fehlt die Gruppendynamik."
Hans Weingartner

Synopsis
:
Jan, Peter
und Jule sind drei rebellische junge Außenseiter. Der eigenbrötlerische
Jan verspürt eine tiefe Wut auf eine ungerechte Welt, sein Mitbewohner
Peter teilt dieses Gefühl, nur weniger verbissen. Gemeinsam sind
sie "Die Erziehungsberechtigten" und stören mit subversiven
Aktionen die Hochsicherheitszonen der Reichen. Ihre Botschaft an den Geldadel
lautet: "Die fetten Jahre sind vorbei". Als Peters Freundin
Jule wegen Überschuldung bei den beiden in der WG einziehen muss,
weiß sie zunächst von den nächtlichen Einbrüchen
nichts.
Doch als
Jan und Jule sich rettungslos und ohne Peters Wissen ineinander verlieben,
weiht Jan sie in das Geheimnis ein. Jule überredet Jan zu einer riskanten
Aktion. Doch im Übermut unterläuft ihnen ein folgenschwerer
Fehler. Sie rufen Peter zu Hilfe und aus den drei Erziehungsberechtigten
werden unversehens drei Entführer. Auf einer einsamen Hütte
in den Bergen kommt es zu einer Konfrontation zwischen den drei Idealisten
und der Generation an der Macht in Gestalt des Topmanagers Hardenberg.
Schon nach kurzer Zeit nimmt die Konfrontation eine überraschende
Wendung.
Poetischer Widerstand :
Jan und Peter als "Die Erziehungsberechtigten" haben einen Weg
gefunden, die Reichen auf kreative und subtile Art und Weise aufzurütteln.
Sie brechen in deren Villen ein und bringen die Ordnung ihrer Luxusgüter
durcheinander, ohne dabei etwas zu stehlen oder jemanden zu verletzen.
Damit legen sie den Finger auf die Wunde, aber mit Sinn für Humor.
Auf den ersten Blick erzeugen sie Chaos, aber in dem Chaos liegt eine
Bedeutung. So wie bei vielen Gedichten. Deshalb könnte man das, was
sie tun, "poetischen Widerstand" nennen.
Die
Überflüssigesellschaft :
Die
größte Ungerechtigkeit für mich heutzutage ist der riesige
Unterschied zwischen arm und reich, zwischen der ersten und der dritten
Welt. 10 % der Menschen leben im Überfluss und 90 % in totaler Armut.
Es gibt genug Weizen auf diesem Planeten, um jeden Erdbewohner mit 2000
Kalorien am Tag zu versorgen. Er ist nur nicht gerecht verteilt. Kaum
jemand tritt heraus und guckt sich das System von außen an, kaum
jemand sagt: "Leute, wacht auf! Das ist doch total pervers, was hier
abgeht!" Nein, 90 % der Menschen hungern und die übrigen 10
% machen eine Abmagerungskur. Die 90 % sind unglücklich, weil es
ihnen schlecht geht. Aber die 10 % sind auch unglücklich, fressen
Antidepressiva und fühlen sich gestresst. Und dann kommen diese Idioten
daher und erzählen uns jeden Tag von der Wiege bis zur Bahre: Dies
ist das einzige System, das funktioniert. Permanenter Wettbewerb - ständige
Konkurrenz. Aber tief drinnen wissen wir alle, dass etwas mit diesem System
nicht stimmt.
Nicht
der Mensch zählt :
Telefon,
Internet, Flugzeuge - die Welt wächst zusammen. Die Globalisierung
ist schwer aufzuhalten. Die wahre Bedrohung für ein humanes Leben
sind meiner Ansicht nach die Großkonzerne, die sich über Gesellschaftsregeln
hinwegsetzen. Die bilden ein Wirtschaftssystem, in dem nicht der Mensch
im Mittelpunkt steht, sondern das Geld. Ich hoffe, der Film vermag aufzurütteln
und ein Bewusstsein zu schaffen, aber Humor und lustige Elemente im Film
zu haben war mir auch außerordentlich wichtig. Es ist ja schließlich
ein Film über junge Menschen. Ich habe gelesen, dass Kinder über
150 Mal am Tag lachen, Erwachsene dagegen nur um die 10 Mal. Außerdem
sind Anspruch und Humor kein Widerspruch.
Freiheit
oder Anpassung :
Wie
verändert sich ein Mensch im Laufe seines Lebens? Wann beginnt er,
sich anzupassen? Kann ich mich anpassen und trotzdem ich selbst bleiben
oder geht das gar nicht? Hardenbergs Geschichte ist die jener, die in
ihrer Jugend rebelliert haben, gegen das, was sie heute repräsentieren.
Hardenberg ist selbst zu einem jener Menschen geworden, die er früher
bekämpft hat. Diesen Konflikt versuchte ich durch das Aufeinanderprallen
zweier Generationen zu thematisieren.
Raus
aus dem Käfig :
Der
Film will zeigen, dass es sich das lohnt, seine Angst zu überwinden
und den Ausbruch aus dem sicheren Käfig zu wagen. Ein freies Leben
außerhalb der Norm ist zwar manchmal anstrengender, aber auch aufregender.
Und es ist auf jeden Fall mehr das, was ich persönlich als Leben
empfinde Die wenigsten Menschen in den Industrienationen sind heute noch
frei. Sie sind eingesperrt in ein Korsett an Verpflichtungen. So wie Hardenberg.
"Was du besitzt, besitzt eines Tages dich."
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